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CT-Koronarangiographie
Die CT-Koronarangiographie wird durchgeführt, um im Falle einer
entsprechender Risikokonstellation oder hinweisenden Beschwerden eine
Verengung der Herzkranzgefäße auszuschließen. Zusätzlich kann die
Durchgängigkeit koronararterieller Bypassgefäße sicher nachgewiesen
werden. Mit der CT-Koronarangiographie werden die Herzkranzgefäße
dargestellt, ohne dass ein Katheter in die Leiste eingeführt werden
muss ("Herzkatheter").
Wie läuft die Untersuchung ab?
Vor Untersuchungsbeginn findet ein Vorgespräch statt,
bei dem mit Ihnen der Untersuchungsablauf und der
CT-Fragebogen besprochen werden. Für die Untersuchung
müssen Sie sich ungefähr 20 Minuten im
Untersuchungs-gerät aufhalten, wobei aber nur für ca.
10-15 Sekunden Röntgenstrahlen ausgesandt werden, so
dass Sie keine hohe Strahlenbelastung zu befürchten
haben. Die Untersuchung findet in "Atemanhaltetechnik"
statt. Für Sie bedeutet das, während der entscheidenden
Untersuchungsphase im Gerät kurz die Luft anzuhalten.
Weiterhin ist es
notwendig, dass ein Kontrastmittel gegeben wird. Das
Kontrastmittel wird Ihnen über einen Zugang in einer
Arm- oder Handrückenvene gespritzt. Sollte bei Ihnen
einer Allergie, z.B. gegen Schmuck oder
Nahrungs-bestandteile, bestehen oder eine Nieren- oder
Schilddrüsenerkrankung, so teilen Sie uns dies bitte vor
der Untersuchung mit, damit wir ggf. entsprechende
Maßnahmen ergreifen können.
Da für eine möglichst gute
Bildqualität ein niedriger Puls notwendig ist, wird
häufig unmittelbar vor Untersuchungs-beginn ein
Betablocker gespritzt. Dieses ist ein in aller Regel gut
verträgliches und bewährtes Medikament zur
Blutdrucksenkung und Verlangsamung der Herzfrequenz. Nur
Patienten mit schwerem allergischen Asthma oder mit
einer ohnehin schon sehr langsamen Herzfrequenz sollten
dieses nicht erhalten. Wenn Sie zu einer dieser beiden
Patientengruppen gehören, besprechen Sie das bitte vor
der Untersuchung.
Wissenswertes über die Strahlenexposition der CT-Koronarangiographie
Wie auch bei der Herzkatheteruntersuchung werden für die
CT-Koronarangiographie Röntgenstrahlen eingesetzt, d.h. die
Untersuchung ist mit einer Strahlendosis verbunden. Die Strahlendosis
variiert je nach Fragestellung. Bei der CT-Koronarangiographie liegt
die Strahlendosis zwischen 5–8 mSv. Damit liegt die Strahlung etwas
höher als jene, der jeder Mensch Jahr für Jahr aus der Umwelt
ausgesetzt ist. Diese setzt sich im Wesentlichen aus der natürlichen
Hintergrundstrahlung sowie aus Strahlung durch Baustoffe zusammen und
beträgt im Durchschnitt ungefähr 2,5 mSv pro Jahr. Im Einzelfall – z.B.
bei Flugreisen - kann sie auch deutlich höher liegen.
Müssen Medikamente vor der Untersuchung abgesetzt werden?
Diabetiker (zuckerkranke Patienten), die ein metforminhaltiges
Medikament (dieses wird in Tablettenform verabreicht) einnehmen, müssen
dieses 2 Tage vor der CT-Koronarangiographie absetzen und erst 2 Tage
nach der Untersuchung wieder einnehmen. Diese Medikamente können
Wechselwirkungen mit dem Kontrastmittel verursachen. Handelsnamen für
Metformin sind: Biocos, Diabesin, Diabetase, Espaformin, Glucobon,
Glucophage, Mediabet, Meglucon, Mescortin, Met, Metfogamma, Metformin,
Siofor, Thiabet
Muss ich für die Untersuchung nüchtern sein?
Ja. Bitte achten Sie darauf, dass Sie 4 Stunden vor der Untersuchung
nichts essen und trinken dürfen. Sollten Sie Medikamente einnehmen,
können Sie diese mit einem Glas Wasser zu sich nehmen.
Was ist nach der Untersuchung zu beachten?
Nach der Untersuchung findet eine erste Befundbesprechung statt,
anschließend können Sie wie gewohnt wieder nach Hause bzw. zur Arbeit
gehen. Allerdings können Betablocker bei Patienten, die nicht daran
gewöhnt sind, vorübergehend eine leichte Müdigkeit und Herabsetzung der
Reaktionsgeschwindigkeit nach sich ziehen. Sie sollten deshalb einige
Stunden nach der Untersuchung nicht selber Auto fahren und auch nicht
an Maschinen oder in anderen Bereichen, die ein schnelles
Reaktionsvermögen und eine gute Sehkraft erfordern, arbeiten. Kommen
Sie deshalb bitte mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder lassen Sie sich
bringen.
Wegen der Kontrastmittelgabe empfehlen wir, nach der
Untersuchung viel zu trinken, um die Ausscheidung des Kontrastmittels
zu beschleunigen.
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